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Abstimmung vom 24. Februar
Verschlafen Sie die Abstimmung vom 24. Februar nicht. Es geht um viel!
Am 24. Februar 2008 stimmen wir über wichtige Steuervorlagen auf eidgenössischer und kantonaler Ebene ab. Sie haben das Ziel, KMUs und Mittelstand zu entlasten, damit die Schweiz attraktiver wird als Unternehmensstandort und sich der Kanton Bern als Wohn- und Arbeitskanton besser positionieren kann.
Die Unternehmenssteuerreform II stärkt die 300’000 KMU der Schweiz. Die Milderung der Doppelbesteuerung entlastet die Unternehmer und Fehlanreize werden beseitigt. Steuerliche Hindernisse beeinflussen heute unternehmerische Entscheide oft negativ. Besonders gravierend wirkt sich das Steuersystem bei der Nachfolge oder bei Umstrukturierungen aus. Zu hohe Steuerforderungen erschweren den Verkauf eines Betriebs. Auch bei einer Neuausrichtung des Unternehmens langt der Fiskus kräftig zu. Der Abbau dieser Hindernisse ermöglicht einen Innovationsschub und löst blockierte Nachfolgeregelungen. Die Beseitigung der Steuernachteile für KMU stärkt die ganze Wirtschaft. Diese Reform fördert Unternehmertum und schafft Anreize für Investitionen. Das bringt Wachstum, schafft Arbeitsplätze und sichert Lehrstellen.
Für den Kanton Bern bringt die kantonale Steuergesetzrevision (Vorlage des Grossen Rates) im Wesentlichen folgende Neuerungen: Entlastung von Familien und Mittelstand, Erhöhung der Kinderabzüge, Senkung der Einkommenssteuer und Senkung der Vermögenssteuer. Wird die Vorlage angenommen, profitieren Sie bereits in diesem Jahr von einem Rabatt auf den kantonalen Einkommenssteuern!
Der Kanton Bern steht heute mit rund 7.2 Milliarden Franken in der Kreide. Mit der Schuldenbremse werden diese schrittweise abgebaut. Der Kanton darf Ausgaben künftig nicht auf Pump finanzieren. Nur noch in Ausnahmefällen – beispielsweise für den Hochwasserschutz – kann er Kredite aufnehmen. Andere Kantone und der Bund kennen das bewährte Instrument schon lange. Mit einem überwältigenden Ja-Stimmenanteil von 85% hat das Schweizer Stimmvolk bereits im Jahr 2001 einer Schuldenbremse auf nationaler Ebene zugestimmt.
Folgen Sie den Links für weitere Informationen zu den einzelnen Vorlagen:
Eidgenössische Abstimmungen:
Ja zur Unternehmenssteuerreform
Nein zur Volksinitiative gegen Kampfjetlärm in Toursimusgebieten
Kantonale Abstimmungen:
Ja zur Einführung einer Schuldenbremse im Kanton Bern
Ja zur Änderung des Steuergesetzes im Kanton Bern (Grossratsvorlage)
Nein zur Änderung des Steuergesetzes im Kanton Bern (Volksvorschlag)

