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jungfreisinnige / FDP
„Warum engagierst Du Dich eigentlich bei den jungfreisinnigen und bei der FDP?“ Dies ist wohl die mir am häufigsten gestellte Frage zur Politik.
„Ja, warum denn nicht?“ lautet meine Gegenfrage. Warum sollte man sich nicht in derjenigen Partei engagieren, die sich für eine freiheitliche, tolerante, gerechte, wirtschaftlich erfolgreiche und eigenverantwortliche Schweiz einsetzt? Die im Gegensatz zur SP erkannt hat, dass man heute nicht einfach auf Kosten der jungen Generationen leben darf, die im Gegensatz zur SVP erkannt hat, dass eine Öffnung der Schweiz gegenüber Europa und der Welt politisch und ökonomisch von elementarer Bedeutung ist, und die im Gegensatz zur CVP erkannt hat, dass sich die Gesellschaft und die Familien verändert haben und deshalb neue Ideen für die vielfältigen Lebensformen gefragt sind.
Logisch also, dass ich mich bei den jungfreisinnigen und bei der FDP und bei den FDP-Frauen engagiere. Dabei versuche ich auch, dass die liberale Umweltpolitik wieder mehr Gewicht erhält. Denn ein schonender Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen nützt uns allen, sowohl kurzfristig als auch langfristig!
Mein Engagement bei den jungfreisinnigen begann (erst) 1998. Obwohl meine Eltern und auch schon meine Grosseltern in der FDP aktiv sind und waren, hatte ich lange Zeit für Parteipolitik nicht viel übrig. Viel mehr verstand ich mich als Basisaktivistin mit dem Ziel, Menschen auf meine grundsätzlichen Anliegen und für sachpolitische Vorlagen zu sensibilisieren. Das europäische Jugendlager „spiert aviert“, an dem ich 1991 und 1997 teilnahm, war eines der Schlüsselerlebnisse, warum ich mich politisch engagieren wollte: für ein friedliches und demokratisches Zusammenleben, für einen wirksamen Umweltschutz, für ein prosperierendes Europa.
Als ich zurück war von meinem Auslandsemester in Nijmegen/NL trat ich den jungfreisinnigen bei, für die ich später in den Stadtrat nachrutschte. Anfangs 1999 übernahm ich als erste Frau für drei Jahre das Präsidium der jungfreisinnigen burgdorf und bin heute ein wenig stolz darauf, dass die wichtigsten Ämter bei den jf burgdorf mit jungen Frauen besetzt sind.
Mit den jungfreisinnigen kanton bern begann ich einen intensiven Kontakt zu pflegen, und bei den jungfreisinnigen schweiz war ich von 2000 – 2002 im Vorstand. Später trat ich auch der FDP bei, so dass ich heute auf allen föderalistischen Ebenen parteipolitisch engagiert bin: in der Geschäftsleitung der FDP Schweiz, der FDP Kanton Bern und im Vorstand der FDP Burgdorf, sowie im Vorstand der jungfreisinnigen schweiz, der jungfreisinnigen kanton bern und der jungfreisinnigen burgdorf. In der zunehmend polarisierten Parteienlandschaft ist es mir wichtig, dass die FDP wieder neue Wählerinnen und Wähler und vor allem Junge ansprechen kann. Denn die Schweiz braucht freisinnig geprägte Reformen!
Da mir die Gleichstellung der Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ein grosses Anliegen ist, bin ich auch bei den FDP Frauen engagiert: Seit 2003 präsidiere ich zusammen mit Laura Sadis die FDP-Exponentinnen – ein Gremium, dem die eidgenössischen Parlamentarierinnen, die freisinnigen Regierungsrätinnen und die freisinnigen Bundesrichterinnen angehören. Zudem bin ich in der Geschäftsleitung der FDP Frauen Schweiz.


